Neues Zuhause für Kindergruppe

Veröffentlichungsdatum23.07.2026Lesedauer2 MinutenKategorienFamilienaudit, Stadtgemeinde Mank, ...
ein weißes Haus mit schwarzem Dach und Hecke

Abbildung: so soll das Haus nach der Sanierung aussehen.

Im Rahmen der Gemeinderatssitzung am 22. Juli im Rathaus Mank wurden die Beschlüsse für die Übersiedelung der Kindergruppe Schmetterling in das Nachbarhaus am Friedhofweg Nr. 4 gefasst.

Die Kindergruppe Schmetterling sorgt seit Jahrzehnten für die professionelle Nachmittags- und Ferienbetreuung in der Stadtgemeinde. Die Kinderzahl hat sich mittlerweile verdoppelt. Am bisherigen Standort in der Sonderschule hat sich die Kinderzahl in den letzten Jahren ebenfalls verdoppelt, daher war für beide Einrichtungen zu wenig Platz und ein neuer Standort musste gefunden werden. Nachdem die Tierarztpraxis Mostland vom Friedhofweg 4 Mitte August nach Kilb übersiedelt hat sich ein ideales Gebäude in der Nachbarschaft der Volksschule gefunden. 

600.000€ Investition

Das Gebäude ist in Gemeindebesitz und wird um 600.000€ adaptiert. Ein Neubau würde das Doppelte kosten. Das OK vom Land NÖ und die Baubewilligung ist bereits da. Baumeister Josef Resel hat für die Stadtgemeinde die Ausschreibung der Arbeiten erledigt und mit Bürgermeister Leonhardsberger die Firmenverhandlungen durchgeführt. Rund 530.000€ macht die Summe der Baukosten aus, die den Umbau der beiden Geschoße, neuen Eingang, neue Sanitärräume sowie eine energietechnische Sanierung mit neuen Fenstern, Vollwärmeschutz samt Photovoltaik und Batteriespeicher umfassen. Das Dach bleibt unberührt. Die Planungs- und Vermessungskosten schlagen mit 45.000€ zu Buche. Durch die Gründung eines Betriebes gewerblicher Art kann die Umsatzsteuer geltend gemacht werden. Ausgeführt werden die Gewerke großteils von Manker Firmen. Mit einer Gegenstimme von GR Walter Steinwander wurden die Vergaben beschlossen – er hätte sich durch eine Generalunternehmer-Ausschreibung niedrigere Kosten erhofft. Die Bauarbeiten starten Ende August und sollen vor Weihnachten abgeschlossen sein.

 

Haftungsübernahme für Wassergenossenschaft und Dringlichkeitsantrag

Die Wassergenossenschaft Kälberhart-Pichlreit mit 15 Haushalten errichtet in den kommenden Monaten ihr Wasserleitungsprojekt. Da Bundes- und Landesförderungen erst nach einigen Jahren einlangen, muss ein Darlehen zur Zwischenfinanzierung aufgenommen werden. Damit die Genossenschaft günstigere Kreditzinsen erhält, übernimmt die Gemeinde eine Ausfallshaftung für eine Darlehen von maximal 250.000€. Die Genossenschaftsmitglieder haften zuerst mit ihrem Vermögen, erst dann kann die Gemeindehaftung in Anspruch genommen werden.

In einem Dringlichkeitsantrag verlangte die FPÖ-Fraktion eine erneute fachliche Prüfung der Verkehrsführung am Hauptplatz hinsichtlich eines getrennten Radweges. Die Aufnahme des Tagesordnungspunktes wurde von allen anderen Fraktionen abgelehnt. Bürgermeister Leonhardsberger führte aus, dass die Hauptplatzplanung mit Planern, Sachverständigen, Land und Bevölkerung seit mehreren Jahren abgestimmt wurde und mit knapp 80% bei der Volksbefragung bestätigt wurde. Auch das Thema getrennter Radweg am Hauptplatz wurde mehrfach mit den Beteiligten besprochen – es gibt weder eine Notwendigkeit noch ist der Platz verfügbar. Er verwies den Punkt zur erneuten Besprechung in den Bauausschuss.